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Das Leben ist ein Geröllhang

Du bist wer Dich kennen will - Relationship Management 4.0 "Das Leben ist ein Geröllhang"
"Das Leben ist ein Geröllhang" - Copyrights by Marta Wojtylo und Frank Oster (c) 2018

Nachdem Weihnachten überstanden ist beginnt für uns alle die Zeit "zwischen den Jahren": Das alte Jahr ist noch nicht ganz vorbei und das neue steht noch vor der Tür. Es ist Zeit innezuhalten, Zeit aus unseren Erlebnissen - seien es positive, seien es negative - zu lernen und das neue Jahr mit frischer Energie anzugehen.

 

Hier ein paar Gedanken zum Jahreswechsel von meinem Freund Max:

 

„Ich vergleiche das Leben und die Dinge, die uns im Leben so begegnen, gerne mit einem steilen Geröllhang.

 

Unsere Aufgabe besteht darin, diesen Geröllhang langsam und mit Bedacht, aber doch Schritt für Schritt hinaufzusteigen.

 Ganz oben ist es neblig, ganz oben ist es staubig, man sieht kaum den Himmel am Gipfel. Und doch weiß ich instinktiv: Ich muss da irgendwie hinauf.

 

Auf dem Geröllhang gibt es viele kleine Steine. Steine, über die ich hinweg steigen kann, auch wenn ich immer mal wieder ausrutsche. Manchmal ist es ein bisschen leichter, manchmal ein bisschen beschwerlicher. Ich rutsche aus, ich rutsche ein Stück zurück, aber ich gehe und krabbele wieder weiter hinauf. Dann gibt es da die etwas größeren Steine. Ich versuche, auch diese zu überwinden. Ich merke, dass es vielleicht etwas einfacher und sinnvoller ist, an diesen Steinen vorbeizulaufen. Das tue ich dann auch. So gehe ich über die kleinen Steine und Hindernisse des Lebens und laufe um die größeren Brocken wenn möglich herum – so ähnlich wie ein Slalomfahrer.

 

Und dann gibt es da noch die ganz großen Steine – mächtige Brocken, über die es kaum möglich ist hinweg zu steigen und deren Umrundung so manchen langen Umweg bedeutet. Diese ganz, ganz großen Steine sind die, die meist noch auf den kleinen und mittleren Steinen drauf liegen.

 

Diesen Weg, mit all seinen Steinchen, Steinen und Brocken gilt es zu meistern!

 

Dabei haben diese großen Steine haben noch eine andere Tücke: Diese Steine lösen sich, wenn ich vorher auf zu vielen kleinen und mittleren Steine herumgetrampelt bin und rollen dann mit Macht den Hang hinunter. Sie rollen einfach über mich hinweg. Sie bedecken mich und begraben mich. Sie machen ein gewaltiges Getöse. Sie tun mir weh, sie erzeugen Schmerzen und sie drücken mich in den Staub.

 

Und so liege ich da  – von einem großen Brocken überrollt. Doch dann – wenn der Stein über mich hinweg gerollt ist, ich mich geschüttelt habe und den Staub aus den Augen gewischt habe, wenn der Staub verfliegt, dann gibt es plötzlich einen Freiraum. Über den kann ich leichter steigen.

 

Ganz weit oben, an der Spitze des Berges, lichtet sich nun die Staubwolke, die vorher alles bedeckt hat. Zum ersten Mal kann ich wirklich das Licht, den Himmel und die Sonne sehen, wie sie zwischen den Wolken hervorschaut.

 

Ich lächele und gehe weiter.“

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen einen guten und besinnlichen Start ins neue Jahr 2019!

 

 

P.S. Sie fragen sich, wer Max ist und haben Lust auf weitere Geschichten?  Dann folgen Sie mir auf Twitter oder Facebook. Darüber hinaus empfehle ich Ihnen  mein Buch "Du bist, wer Dich kennen will - Relationship Managemement 4.0"

 

Kommentare: 1
  • #1

    Sonja (Mittwoch, 09 Januar 2019 10:33)

    So ein toller Beitrag :)
    Bin über dein Facebook-Postig in dem du um Feedback bittest zu deinem Blog gelangt.
    Ich find deine Beiträge super! Gut geschrieben. Niveauvoll aber auch so, dass ich als Otto Normalverbraucher verstehe worums geht ��
    Das einzige was ich evtl. ändern würde: ich würd die Bilder nicht vor dem Text einbauen, sondern irgendwo in der Mitte! Das lockert das ganze auf.
    Liebe Grüße
    Sonja